1. Die neue Sendung von Alan Bangs bei «DRadio Wissen» läuft seit dem 4. April 2010, jeden Sonntag ab 23:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Also leider nur 60 Minuten.
2. «DRadio Wissen» ist bundesweit über das digitale Kabel-Netz oder über Satellit zu empfangen. «Info hier.» Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Sendung über einen «Live Stream» im Internet zu verfolgen. Audio On Demand nennt sich das ganze. «Snowtape» ist hier eine Alternative.
3. Ich verkaufe KEINE Sendungen! Interessant ist lediglich der Tausch, mein Motto lautet: «DO NOT SELL – TRADE & SHARE» von Sendungen, wenn die Aufnahmen hier in der Bangsologie nicht gelistet und KEINE MP 3 sind. Ein PCM-Ton, auch in .flac, muss es aber schon sein.
4. Es werden hier KEINE illegalen Downloads angeboten, dafür sind andere zuständig.
5. E-Mail-Anfragen bezüglich der oben genannten Punkte haben sich somit erledigt.
6. E-Mail-Anfragen über Freemail-Accounts wie z.B.: arcor, gmx, googlemail, hotmail, web.de, yahoo etc., werden generell nicht beantwortet.
(Ich weiß, dass Web.de oder Arcor etc. auch Provider sind, aber man dort ohne weiteres FREEMAIL Accounts erstellen kann)
Digitale Archivspeicherung
«Digitale Archivspeicherung»
Ziel ist es, zusammen mit einigen anderen Enthusiasten zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes von Alan Bangs möglichst viele historische Tonzeugnisse in die digitale Welt zu kopieren und so vor dem endgültigen Verfall zu retten! Die digitalisierten Daten landen schließlich im zentralen Massenspeicher mit einigen Terabyte Kapazität. Sie sollen dort datenbankmäßig schnell auffindbar sein; deshalb werden sie mit Metadaten versehen und in einen «Container» – Broadcast Wave File (BWF) – verpackt. Damit sie bei Bedarf kopiert und weitergegeben werden können, sind sie nicht komprimiert, um Qualitätsverluste zu vermeiden. Sie werden deshalb in genügender Auflösung unkomprimiert ins Format WAV überspielt (32 bit • 1.411.200 kbp/s • 48 kHz-Auflösung). Ein MP3-Stück mit einer Datenrate von 128 kbp/s beispielsweise hat nach ca. 5-maligem Bearbeiten bereits einen gut hörbaren Qualitätsverlust. Die heutigen Daten der Radiosendungen («Nachtsession» und «Night Flight» bei DRadio Wissen) werden im MPEG-1-Layer-2-Format (Datenrate 256 kbp/s) gespeichert, was ein 10-maliges Bearbeiten ohne hörbaren Verlust erlaubt. Alte Tondokumente müssen dabei relativ mühsam in einem Karteisystem gesucht werden, neuere sind bereits in der digitalen Datenbank gespeichert und können alle vom Rechner aus gesucht und sofort verwendet werden.
Dabei gehe ich folgendermaßen vor:
Alle, ALLE Tracklisten werden erneut auf die Richtigkeit geprüft
«Pre-Mastering»
01. Master Mix in 32-Bit gewandelt
02. Entfernen kleinerer Probleme: DC-Offset entfernt
03. De-Noiser, Rauschunterdrückung gegen Brummen und Rauschen vor der Erhöhung der Lautheit vorgenommen
04. Normalisierung, Normalizer im Stereolink-Modus (Pan normalisieren) verwendet. Headroom 3.00 dB
05. Stereokorrektur, Anpassung der Stereobreite, Balance vor weiteren Klangbearbeitungen vorgenommen
06. Parametrischer EQ
07. Dynamischer EQ
08. Topendlimiter
09. Loudness Maximizer
10. Brickwall Limiter, Pegelspitzen (Peak) auf: -0.30 dB Maximalaussteuerung festgelegt
11. Brickwall Limiter, Lautheit (RMS) auf: -13.00 dB Maximalaussteuerung festgelegt
12. Fades
13. PQ-Editing, Marker editiert, dann den CD-Text, da diese Infos mit den Markern verknüpft sind
14. Dithering
15. 16-Bit-Master für die Ausgabe auf CD oder CD-Rom
16. Ausgabe incl. DDP-Image und .cue / .bin Files sowie einem log file und einer MD5 Hash Checksum
17. .ISO / .dmg auf Festplatte abgelegt
«DC-Offset»
Diese Funktion behebt ein Problem, das meistens auftritt, wenn die Aufnahmegeräte nicht aufeinander abgestimmt sind.
Diese Funktion sollte jeweils auf ganze Dateien angewendet werden, da das Problem normalerweise in der gesamten Aufnahme vorhanden ist.
Ein DC-Versatz tritt dann auf, wenn ein Signal eine zu große DC-Komponente (Gleichstrom) enthält. Einen schwerwiegenden DC-Versatz erkennt man daran, dass das Signal nicht um die «Nullpegel-Achse» zentriert ist. Ein DC-Versatz kann aber auch in beträchtlichem Ausmaß vorhanden sein, ohne dass er sichtbar wird.
Ein DC-Versatz ist aus zwei Gründen problematisch:
• Er beeinflusst das Auftreten von Nulldurchgängen, so dass kaum sanfte Übergänge zwischen Audiodateien erzielt werden können.
• Bei bestimmten Bearbeitungsfunktionen kann mit einem DC-Versatz kein optimales Ergebnis erzielt werden.
«De-Noiser» von der Firma Sonnox
De-Noising sollte vor der Erhöhung der Lautheit vorgenommen werden, um das Rauschen nicht unnötig anzuheben, bevor es entfernt wird.
Das Sonnox-De-Noiser-PlugIn ermöglicht eine Rauschunterdrückung ohne Verluste in der Klangqualität, d.h. es entfernt Breitbandrauschen aus Audiomaterial, ohne dabei einen «spektralen Fingerabdruck» zu hinterlassen. Der Algorithmus des Sonnox-PlugIns identifiziert das Hintergrundrauschen und gleicht bei eventuellen Veränderungen seine Einstellungen an. Das bedeutet, dass das Rauschen ohne Nebeneffekte gedämpft werden kann, ohne dass dabei der Raumeindruck verlorengeht und das Endergebnis «farblos» erscheint.
«Meta Normalizer»
Vorteil: Alle Titel haben einen gleichen Peakheadroom-Ausgangswert und lassen sich später so kontrollierter zu einer albumkonsistenten Lautheit weiter verarbeiten.
Der Meta Normalizer arbeitet in zwei oder drei Schritten. Zuerst werden der Spitzenpegelwert oder die RMS-Pegel aller Clips in der Audiomontage analysiert. Dann werden die Clips anhand des höchstmöglichen Pegels berechnet, der bei den Clips festgestellt wurde, so dass sie alle mit demselben Spitzenwert bzw. denselben RMS-Pegeln wiedergeben. Dies geschieht, indem die Verstärkung-Einstellung in der Clip-Liste automatisch angepasst wird. Der Meta Normalizer wird zum Angleichen der Lautstärke zwischen allen Clips verwendet, was z.B. beim Erzeugen einer CD sinnvoll ist. Darüber hinaus kann man mit mit dem Meta Normalizer sicherstellen, dass im gesamten Mix der Audiomontage keine Übersteuerung auftritt. Je nachdem wie groß der Unterschied zwischen den Pegeln der Clips ist, gibt es mehrere Optionen, um sicherzustellen, dass die Pegel durch die angewandte Bearbeitung optimiert werden, ohne dass Übersteuerung auftritt.
«PQ-Codes»
Die PQ-Codes übermitteln Informationen über den Titelanfang, die Sub-Indizes und Pausen, die in der Tabelle beschrieben wurden. Sie enthalten außerdem die Informationen über das Timing (Minuten, Sekunden, Frames). Um all diese Informationen einfließen zu lassen, wird ein Block mit PQ-Informationen auf 98 kleine Frames verteilt.
PQ-Daten (die so benannt sind, weil die Informationen in den P- und Q-Bits gespeichert werden). Diese PQ-Daten sind beim Erzeugen eigener CDs besonders wichtig.
UseNet
Hier 4 Links die sehr interessant sind … .
→ Wiki
→ Sicherheit im Usenet
→ Der UseNet Guide
→ Retention
Warum haben verschiedene Sendungen keine Trackliste?
Grundsätzlich freue ich mich natürlich, wenn mich Leute «liebevoll den Hai» nennen. Schließlich zeigt es, dass meine Arbeit nützlich ist und gewürdigt wird. Zumal es eine Heidenarbeit ist, die Sendungen Stück für Stück zu hören, manchmal mühsam die Namen der Tracks und der Künstler herauszufinden und nicht zuletzt diese Informationen im Netz zur Verfügung zu stellen. Natürlich ist gerade letzteres der Grund für meine Homepage; nämlich die gute und wertvolle Arbeit von Alan Bangs all seinen Fans und Musikliebhabern zugänglich zu machen. Aber – nicht wahr – es ist doch ein Unterschied, ob sich seine Fangemeinde gegenseitig auf meine Seite aufmerksam macht und aufgrund meiner Angaben die eigene Playlisten vervollständigt. Oder ob jemand mit meinen Daten «hausieren» geht.
Keineswegs habe ich etwas dagegen, wenn jemand seine vervollständigten Listen verschickt und sich Bangs-Fans somit gegenseitig helfen. Wenn sich diese Personen jedoch anschließend selbst als «Playlisten-Mastermind» hinstellen, empfinde ich das allerdings als große Frechheit.
Natürlich kann man mich «zitieren». Zitiert man jedoch meine gesamten Listen – also Sendung für Sendung und Seite für Seite, Artikel für Artikel – kann man doch eher von einer «Kopie», als von einem «Zitat» ausgehen. Insofern empfinde ich es auch dann als «klauen», wenn den Trackdaten zu entnehmen ist, welche Angaben von meiner Homepage stammen. Dies durfte ich zuletzt feststellen, als mir die Playlists des Leechers über Umwege zur Verfügung gestellt wurden.
Also die neue Definition für «klauen» ist: zitieren!
Warum hast du «Vorwitznase» nicht mit dem Verteilen gewartet bis ich mit allem durch bin?
Du hast nicht mal ⅓ meiner Listen, sehr zu Deinem Ärger!!!
Ich dürfte in ca. 2 Jahren alles digitalisiert haben … .
STELL WAS EIGENES AUF DIE BEINE, FALLS DU ZU SO WAS FÄHIG BIST.
Damit Ihr Euch ein eigenes Bild machen könnt, hier nun seine erste und die durch meine Angaben vervollständigten Listen. Ihr könnt nun selbst entscheiden, wer der Playlisten-Mastermind ist.
Die Links in der pdf-Datei sind anklickbar!
Abschließend nehme ich die Gelegenheit wahr, mit einigen Unwahrheiten und Märchen «aufzuräumen».
Zu keiner Zeit habe ich behauptet, alle Sendungen von und mit Alan Bangs zu haben.
Wann, wo und wem soll ich das gesagt oder geschrieben haben?
Würde ich sonst auf meiner Homepage nach VOLLSTÄNDIGEN SENDUNGEN suchen, die vor 1987 ausgestrahlt wurden? → http://www.cologneshark.com/about/uber-mich/
Ich verkaufe KEINERLEI Sendungen.
Es sind schon einige Leute mit dieser Bitte an mich herangetreten. Die durften bereits die Erfahrung machen, dass ich KEINE CDs vertreibe!
Vielmehr ist es so, dass ich niemals illegale mp3s zum Download anbiete und angeboten habe!
Im Gegenteil; ich verhalte mich völlig legal.
Im Gegensatz zu bestimmten Personen die Sendungen als mp3 ganz NAIV über ihre eigene angemeldete und registrierte Domain anbieten!
NAIV, DILETTANTISCH, DOOF !!!
RECHTSLAGE:
MP3 – was ist erlaubt?
Darf ich die Songs meines Lieblingsstars im Internet zum Herunterladen anbieten?
Nein. An der Musik auf einer CD bestehen Rechte von Autoren, ausübenden Künstlern und Tonträgerherstellern. Diese Rechte erwirbt man nicht, wenn man eine CD kauft. Man hat grundsätzlich nur das Recht, die Musik im privaten Rahmen zu hören. Deshalb darf ich mit meiner CD eben nicht machen, was ich will. Ebensowenig, wie ich eine CD einfach kopieren und die Vervielfältigungsstücke verbreiten darf, darf ich die Musik einer CD ohne Einwilligung “in das Internet” kopieren und dadurch der Öffentlichkeit anbieten. Das gilt nicht nur für den Fall, dass ich anderen das Herunterladen von Musiktiteln ermöglichen möchte, sondern auch schon dann, wenn sie anderen auf Abruf zum Anhören angeboten wird.
Also: Wenn ich auf meiner Homepage Musikstücke anbieten möchte, muss ich vorher die Einwilligung sämtlicher Berechtigten einholen. Wie bei dem Kopieren von CDs muss ich mich an die GEMA (für die Autorenrechte) und an den Tonträgerhersteller (für seine eigenen Rechte und die der mit ihm vertraglich verbundenen Künstler) wenden, bevor ich die Musik im Internet benutze. Ein privater Gebrauch, der die vorherige Einwilligung entbehrlich machen würde, liegt bei einem öffentlichen Angebot im Internet nicht vor.
Darf ich Links auf fremde Musikangebote setzen?
Nein. Auch das Setzen von Links auf Musikfiles, die ein anderer illegal im Netz anbietet, ist unzulässig. Denn auch dadurch mache ich illegal angebotene Musikfiles öffentlich zugänglich. Keinesfalls reicht es aus, sich einfach von den gelinkten Inhalten zu distanzieren, wie man es häufig auf Homepages lesen kann. Denn das Setzen des Links erfolgt ja gerade mit dem Ziel, die Musikinhalte von der eigenen Homepage aus anbieten zu können, ohne sie auf den eigenen Server aufspielen zu müssen.
Darf ich illegal angebotene Musikfiles herunterladen?
Nein. Es ist leider ein weit verbreiteter Irrtum, dass der Download einer illegal angebotenen Musikdatei zulässig sei. Es wird zwar häufig auf § 53 Abs. 1 Urheberrechtsgesetz (UrhG) hingewiesen. Dabei wird jedoch folgendes übersehen: Es ist zwar gestattet, zum eigenen privaten Gebrauch eine Kopie eines Werkes (z.B. eines Musiktitels) herzustellen. Ungeschriebene Voraussetzung dafür ist aber, dass die “Kopiervorlage” rechtmäßig erlangt worden ist. Mit anderen Worten: Was illegal angeboten wird, kann nicht rechtmäßig kopiert werden, selbst wenn die Kopie für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Man kann es auch mit folgendem Beispiel erläutern: Es ist natürlich zulässig, sich eine CD zu kaufen. Unzulässig ist der Kauf aber dann, wenn die CD zuvor gestohlen wurde. So ähnlich ist das mit illegalen Angeboten im Internet: Ich darf natürlich Musikfiles herunterladen, die (beispielsweise vom Hersteller selbst) rechtmäßig angeboten werden. Erfolgt das Angebot aber ohne Einwilligung der Rechteinhaber (wie auf den meisten Sites), so ist der Erwerb (das Herunterladen) der Musikdateien illegal.
Diese Ansicht hat sich allerdings bislang noch nicht überall durchgesetzt. Eine Gerichtsentscheidung dazu existiert noch nicht.
Bei der Novelle des Urheberrechtsgesetzes hat sich der Gesetzgeber nunmehr dazu entschieden, den Grundsatz ausdrücklich zu regeln: Von offensichtlich rechtswidrig hergestellten Vorlagen darf keine Privatkopie angefertigt werden. Da es sich bei illegalen Musikangeboten im Netz, insbesondere in so genannten “Musiktauschbörsen” regelmäßig um offensichtlich rechtswidrige Angebote handelt, ist ein legaler Download also nicht möglich.
Was soll ich tun, wenn ich verdächtige Musikangebote im Internet finde?
Hinweise zu illegalen Musikangeboten im Netz nimmt die proMedia gern entgegen.
Eine Mail genügt.
Und abschließend – keinesfalls bin ich eifersüchtig! Auf wen und was und vor allem, warum? Natürlich kenne ich genug Leute, die ebenfalls über eine Vielzahl von Sendungen verfügen. Bislang hat sich jedoch noch niemand mit mir in Verbindung gesetzt, der meine Sammlung überbieten kann. Ich würde mich doch freuen, wenn ich jemanden kennenlernen würde, der Aufnahmen im Zeitraum von Mai 1975 bis Dezember 1986 besitzt.
btw. Nur so am Rande, dass man sieht mit welchen Spinnern man es hier zu tun hat, folgendes Zitat:
alan bangs neuste nachtsession ‘überraschende begegnungen ist online.
die dazugehörige playlist wird dann wieder nachgereicht.
es gibt wieder 2 versionen, eine hifi und eine ‘normale’.
Also HiFi ist hier eine mp2-Datei. → Seit wann ist mp2 HiFi? → mp2 ist komprimiert.
Der Bayerische Rundfunk (BR) strahlt in der Regel mit einer Bitrate von 320 kbp/s (manchmal höher) und 48 kHz aus.
Normale-Version ist dann die PCM-Spur (PCM ist unkomprimiertes Material) mit einer Bitrate von 1.411.200 kbp/s.
Ich könnte schreien … .
Was ist ein ReEncode?
Eine kurze Erklärung zu RE-ENCODE (weil ich mehrfach schon auf dieses Thema angesprochen wurde)
Für alle die mit einem DVD Recorder mitschneiden sei Folgendes gesagt:
Mit einem Festplatten-Recorder können Sie mehrere Filme ohne Disc-Wechsel aufzeichnen und nebenbei einen DVD-Film anschauen. Über die Bildqualität müssen Sie sich keine Gedanken machen. Filme werden erst für die Archivierung auf DVD komprimiert, damit sie auf den Rohling passen. (Oder man nutzt einen Dual Layer DVD – 9 Rohling)
Mal abgesehen von der Kreativität in der ich mich ausleben kann, wenn ich Menüs gestalte.
Beispiel [Komprimiert auf: 74,5 MB (74.546.888 Byte) um es webtauglich zu machen]:
Framegenaues schneiden ist ein weiterer großer Vorteil der auf der Hand liegt.
DAS IST DER RE-ENCODE:
1. DVD Recorder analysieren bei der Aufnahme das Bildmaterial, um beim späteren Brennen die Datenrate in komplexen Szenen anzuheben (Um den Rohling größtmöglich auszunutzen). Die Bilder die dadurch entstehen, sind für die typischen Block-Artefakte, die Recorder mit beschränkter Datenrate liefern verantwortlich.
2. Geht eine Sendung über 2 Stunden, werden die Daten auf der DVD komprimiert, damit sie auf den Rohling passen. Dadurch entstehen wiederum die typischen Block-Artefakte.
3. DVD Reorder nehmen immer in Dolby Digital auf! (In der Regel mit 256 kbp/s) Viele – um nicht zu sagen die meisten – Sendungen werden aber gar nicht in Dolby Digital ausgestrahlt. Übrigens können DVD Recorder kein Mehrkanal-Ton aufzeichnen!
WAS IST DOLBY DIGITAL?
Dolby Digital ist eine Kompression ähnlich wie bei mp3. Würde man einen Film mit PCM-Ton auf DVD brennen, würde das Bildmaterial an Qualität einbüßen, da der PCM-Ton eine Datenrate von 1536 kbp/s hat. Folglich hat man bei 2 Stunden Film, ca. 1,5 bis 2 Gigabyte Tonmaterial, also die Hälfte eines DVD Rohlings.
ERKLÄRUNG ZU DOLBY DIGITAL
Das Audiosignal wird in seiner Dynamik nicht komprimiert. Aufgrund der großen Kanalanzahl, der hohen Abtastrate von 48 kHz und der möglichen Auflösung zwischen 16 und 24 Bit fällt in unkomprimierter Form eine enorme Menge an Audiodaten an. Für die Tonspur eines zweistündigen Films liegt der Platzbedarf bei ungefähr 4 GB, was etwa der halben Speicherkapazität einer Double-Layer-DVD entspricht. Deshalb arbeitet Dolby Digital mit einer verlustbehafteten Datenkompression. Das verwendete Kodierungsverfahren heißt AC-3 und wird im Standard ATSC A/52 beschrieben. Die Komprimierung basiert – wie beispielsweise auch bei MP3, Vorbis und AAC – auf der Tatsache, dass das menschliche Ohr bestimmte Toninformationen nicht wahrnimmt (siehe «Psychoakustik»).
AC-3 unterstützt Bitraten zwischen 32 kbp/s und 640 kbp/s (Kilobit pro Sekunde). Auf einer DVD werden für 5.1-Ton gewöhnlich 384 kbp/s oder 448 kbit/s verwendet, für Stereoton 192 kbp/s oder 224 kbit/s. Im Kino liegt die Datenrate bei 320 kbit/s.
Was ist FLAC?
Eine kurze Erklärung zu FLAC (weil ich mehrfach schon auf dieses Thema angesprochen wurde)
Free Lossless Audio Codec (FLAC), zu Deutsch Freier verlustfreier Audio-Kodierer/-Dekodierer, ist ein Codec zur verlustfreien Audiodatenkompression, der im Rahmen der Xiph.Org Foundation entwickelt wird. Er ist frei verfügbar und in seiner Nutzung nicht durch Softwarepatente beschränkt.
Geschichte
Die Entwicklung von FLAC begann im Jahr 2000. Das Format wurde zu Beginn des Beta-Stadiums durch Veröffentlichung von Version 0.5 der Referenz-Implementation am 15. Januar 2001 festgelegt. Am 20. Juli 2001 wurde Version 1.0 veröffentlicht. Im Februar 2002 gab der erste Hersteller, PhatNoise, die Unterstützung von FLAC in seinem Audio-System bekannt.
2003 kündigte die Xiph.Org Foundation an, FLAC in ihr Container-Format zu integrieren, um so neben Vorbis auch verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Im Jahr 2004 wurde eine größere Öffentlichkeit auf FLAC aufmerksam, als die Band «Metallica» bekanntgab, ihre Konzertmitschnitte künftig nicht nur im verlust- und patentbelasteten Format MP3 zu verkaufen, sondern für Musikliebhaber die Aufzeichnungen auch im FLAC-Format anzubieten. Immer mehr Bands gehen dazu über ihre Live-Shows als FLAC anzubieten wie z.B.: «The Black Crowes», «The Counting Crows», «Dave Matthews Band», «Livebonnaro», «Phish» und wie sie alle heißen.
Das Projekt
Das Projekt besteht aus folgenden Teilen:
* dem Streaming-Format,
* libFLAC, einer Bibliothek mit Referenz-Encoder und -Decoder und einer Metadaten-Schnittstelle,
* libFLAC++, einem Objekt-Wrapper für libFLAC,
* flac, einem Kommandozeilentool zum Kodieren und Dekodieren von .flac-Dateien mit libFLAC,
* metaflac, einem Kommandozeilentool zum Editieren der Metadaten von .flac-Dateien, und
* Eingabefilter als Plugins für verschiedene Musik-Player (Winamp, XMMS, …).
libFLAC und libFLAC++ sind unter einer angepassten Version der BSD-Lizenz, flac, metaflac und die Plugins unter der GPL verfügbar.
Formate
Als Metadatenformat wird Vorbis comment benutzt. FLAC-Dateien werden in Ogg-Containern oder in FLAC-eigenen Containern gespeichert. Dabei kann bei FLAC-Containern nur ein Datenstrom gespeichert werden, während FLAC-komprimierte Audiodaten bei Ogg-Containern in Videos eingebettet oder mit anderen Audio-Strömen überlagert werden können.
Vergleich mit anderen Formaten
Im Gegensatz zu verlustbehafteten Audiodatenkompressionsverfahren wie MP3 oder Ogg Vorbis ist die Komprimierung bei FLAC verlustfrei, es gibt also keine Qualitätseinbußen. Die komprimierten Dateien sind jedoch um ein Vielfaches größer als bei verlustbehafteter Komprimierung. Technisch gesehen zeichnet sich FLAC vor allen Dingen dadurch aus, dass es gestreamt werden kann und Mehrkanal-, Replay-Gain- sowie Cuesheet-Unterstützung mit sich bringt. Außerdem können RIFF- und AIFF-Metadaten in FLAC-Dateien eingebettet werden, welche beim Dekodieren wiederhergestellt werden. Die Kompressionsstärke liegt, verglichen mit anderen verlustfreien Audio-Codecs, im Mittelfeld.]
Bei FLAC handelt es sich außerdem um einen sogenannten asymmetrischen Codec: Der Rechenaufwand für das Kodieren ist deutlich höher als der für das Dekodieren. Hintergrund ist die Überlegung, dass eine Datei im Allgemeinen nur einmal kodiert, aber mehrfach (meist zum Abspielen) dekodiert wird. Dadurch stellt das Format vergleichsweise geringe Anforderungen an die Rechenleistung von Abspielhardware. Da es nur eine Komplexitätsstufe gibt, bleibt der Aufwand beim Dekodieren immer derselbe – unabhängig von der Encodereinstellung. Dies ist einer der Gründe, warum FLAC neben Apple Lossless, dem verlustfreien Kompressionsformat von Apple, auf Abspielgeräten eine gewisse Verbreitung erlangt hat.
Kompression
Laut Angaben der Entwickler erreicht FLAC durchschnittlich eine Komprimierung auf rund 50 % der Ausgangsgröße, der Unterschied zu anderen verlustfreien Verfahren liegt demnach in einem Bereich einiger Prozentpunkte. Verschiedene andere Tests legen aber eher eine Komprimierung auf etwa 60 % nahe. Die Art der Musik ist dabei massiv ausschlaggebend für die mögliche Komprimierung: Ein ruhiges Stück mit wenigen Instrumenten kann sogar auf 30 % der ursprünglichen Größe komprimiert werden, ein sehr vielschichtiges Stück dagegen nur auf 75 % kommen.
Verfahren
FLAC nutzt für Kodierung und Dekodierung ausschließlich Ganzzahlarithmetik, wodurch insbesondere Hardwareimplementierungen vereinfacht werden. Hinsichtlich des Eingangssignals ist der Codec sehr flexibel: Auflösungen zwischen vier und 32 Bit pro Sample, Abtastfrequenzen zwischen 1 Hz und rund 655 kHz und einer Kanalanzahl zwischen eins und acht werden unterstützt. Das verwendete Dateiformat unterstützt die Speicherung von Metadaten mittels Vorbis comment und kann auch Replay-Gain-Daten hinterlegen. Bei der Komprimierung verarbeitet FLAC die Eingangsdaten in mehreren Schritten:
* Blocking: FLAC unterteilt die Daten jedes Kanals stets in Blöcke zu je 1000 bis 6000 Samples. Die Blöcke aller Kanäle zu einem bestimmten Zeitpunkt werden gemeinsam in einem Frame untergebracht.
* Inter-Channel Decorrelation: Sofern ein Stereo-Signal anliegt, kann es aus der vorliegenden Links-Rechts-Kodierung (d. h. jeder Kanal ist separat codiert) in eine Mid-Side-Kodierung überführt werden. Die geschieht entweder fest (also immer bei L/R belassen bzw. immer in M/S umwandeln) oder adaptiv in jedem Frame (der Encoder wählt die günstigere Kodierung). Im Falle von Signalen mit mehr Kanälen (z. B. 5.1-Surround) kann dieser Schritt analog angewandt werden.
* Modeling: Der Werteverlauf jedes Blocks wird entweder mittels einer Polynomfunktion oder mit dem Verfahren Linear Predictive Coding angenähert. Die resultierenden Koeffizienten werden im Frame gespeichert.
* Residual Coding: Das Fehlersignal, also der Unterschied zwischen dem tatsächlichen Signal und dem modellierten Signal, wird mittels Rice-Kodierung verlustfrei im Frame gespeichert.
* Framing: Zuletzt werden die entstandenen Frames mit Header und Footer versehen, die unter Anderem für Fehlererkennung mittels CRC und Synchronisierbarkeit sorgen.















